Kommune-Solidarität-Selbstveränderung-Leben

Kommune-Solidarität-Selbstveränderung-Leben

14.10.17, 12:30 Uhr bis 15.10.17., 16:00 Uhr

Tagungswerk im Kubiz, Berlin Weißensee

 

Wir sind drei Kommunen, zwei aus Berlin und eine aus Brandenburg. In diesem Seminar wollen wir uns spielerisch folgenden Fragen nähern:

  • Was macht Kommune mit mir? Wie verändert mich das?
  • Eine Kasse – und das funktioniert?
  • Entscheidungen treffen im Konsens?
  • Geht im Kollektiv nix oder alles schief?
  • Gemeinschaft leben ohne Hierachie?
  • Die Kleinfamilie – Hort des letzten Glücks oder Beziehungssackgasse?
  • Was bedeutet eigentlich „politische“ Kommune?

Wir haben zwar keine fertigen Antworten, aber mittlerweile viele Erfahrungen im kommunitären Miteinander gesammelt und als drei Gruppen und viele Individuen verschiedene Ansätze. Das Seminar richten sich an Leute, die Anregungen für ihre eigene weitere Lebensgestaltung suchen und Lust haben, die Kommunen kennen zu lernen und sich mit alternativen Lebensformen auseinander setzen wollen.
Besonders freuen wir uns über Menschen mit konkretem und praktischem Kommune Interesse.
Anmeldung bitte frühzeitig an Kommune.Seminar@tagungswerk.de

Teilnahmebeitrag auf Spendenbasis
Für Übernachtungsmöglichkeit und Verpflegung wird gesorgt.

 

Neue Nachbarschaft pleite…

Baustelle vorm KuBiZSeit vielen Monaten hatte die Baustelle gegenüber dem KuBiZ die Nerven von Bewohner_innen, Projektler_innen und Besucher_innen mit Lärm und Dreck strapaziert. nach Wochen des Stillstands folgte dann seit zwei Wochen der Rückbau. Und nun der Abbau und Abzug. Zurück bleibt eine Ruine, wo früher ein funktionierender und für die Nachbarschaft wichtiger Supermarkt, schöne Bäume und mal ein Platz waren… Hier das aktuelle Ergebnis des „erfahrenen Bauträgers P&P AG“.
Am Porsche wurde seitens Bau- und Projektleitung nicht gespart, aber am Ende scheint das Geld nicht gereicht zu haben. Insolvenz.

Und nun eine Bauruine vor unserer Nase anstatt der versprochenen „Berlin – reich und sexy!“-Eigentumswohnungen. Einziehen wird hier wohl so schnell gar niemand mehr.

Stattdessen können die Handwerksfirmen und vermutlich noch mehr die zahlreichen Arbeiter_innen aus Nachbarländern ihrem Geld hinterher laufen. Das sie nun sogar das halbe Haus wider abgebaut haben, lässt da klare Schlüsse zu.

Taja, wer hier gekauft hat und von den Berichten über „wirtschaftliche Turbulenzen“ der P&P Gruppe seit 2014 nicht mitbekam, wird nun sicher dumm da stehen. Und unsere Wiese und die Bäume sind futsch… und dem Traum von der maximalen Kapitalausbeute gewichen.