Paulin ist da. Ein Stück Verkehrswende für den Kiez!

Paulin ist da. Ein Stück Verkehrswende für den Kiez!

Paulin, das Lastenrad unseres Vereins, hat seit Februar ein neues Zuhause!

Paulin wohnt nun im Wachstuchladen Kevkus in der Berliner Allee 200-204 – gleich um die Ecke. Damit steht es nun auch kostenlos Nachbar*innen, Fahrradbegeisterten und an allen, die das Auto endlich mal stehen lassen wollen, regelmäßig kostenfrei zur Verfügung.

Fotos: Bernd Wähner

Organisiert wird der Verleih über das Verleihsystem fLotte, einer Initiative des ADFC Berlin, die seit März 2018 den kostenlosen Verleih von fast 40 Lastenrädern in verschiedenen Bezirken ermöglicht. Ein Pate, der sich um die Betreuung des Rads kümmert sowie der Inhaber von Kevkus ermöglichen dies durch ihr ehrenamtliches Engagement für das Projekt.

Mit Paulin können größere Einkäufe und Transporte jetzt auch in Weißensee problemlos ohne Auto erledigt werden. Denn das dreirädrige Bakfiets Troy verfügt über einen Elektroantrieb und eine Kiste, die mit rund 100kg beladen werden kann und Platz für vier Kleinkinder bietet. Bei schlechtem Wetter kann auch ein Regendach übergezogen werden. Kleine Umbauten durch ehrenamtliche unseres Vereins machen zudem Paulin jetzt noch praktischer.

Der Lastenrad-Verleih ist das Ergebnis eines Werkstatt-Tages des Projekts Prima Klima in Weißensee, an dem Aktive unseres Vereins teilnahmen und gemeinsam Pläne für die Verkehrswende in unserem Bezirk schmiedeten.

Möglich ist die Ausleihe jeden Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 11:00 und 16:00 Uhr. Eine Reservierung muss zuvor über die Internetseite flotte-berlin.de erfolgen.

An den übrigen tagen der Woche steht das Rad weiterhin für unsere Vereinsaktivitäten sowie für die Nutzer*innen unseres Seminar- und Gästehauses tagungswerk zur Verfügung, damit auch diese Ihre Einkäufe umweltfreundlich und sicher erledigen können.

Weitere Infos:

Über fLotte

Paulin in der fLotte

Zum Standort

Film: CLOUD MAKING MACHINE – Zwischen Heim & Heimat

Film: CLOUD MAKING MACHINE – Zwischen Heim & Heimat

Mi, 6. Dezember, 20:15 – 22:15 im tagungswerk

Die Mittzwanziger Firas, Jallow und Batoul sind neu in Berlin und begegnen sich in einer Theatergruppe in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Sie suchen das gute Leben in Deutschland. Doch nichts ist wie erwartet. In Videobriefen offenbaren sie sich ihren engsten Vertrauten im kriegs- oder armutsdurchrüttelten Heimatland.

„Ich war auf dem Weg in ein Land, über das ich nicht viel wusste. Alles was ich weiß ist, dass es voller Blumen ist, mit schönen Menschen, die mich anlächeln.“ (Firas)

Über zwei Jahre begleitet der Film ihren Alltag, beobachtet sie bei der Entwicklung ihres Theaterstückes und gewährt einen intensiven Einblick in das Leben dreier junger Menschen, die in Deutschland einen Neuanfang versuchen.

„Susanne Dzeik ist mit »Cloud Making Machine« ein eindrucksvoller und einfühlsamer Film gelungen. Auch wenn vor der Kamera Tränen fließen, wenn Emotionen und Ängste sichtbar werden, hat man nicht das Gefühl, Voyeur zu sein. Stattdessen lernt man die ProtagonistInnen kennen, erfährt etwas über ihr Leben und darüber, wie schwer es ist, das eigene Land zu verlassen und im neuen Land anzukommen. Der Film nimmt mit, berührt emotional, macht wütend, macht Hoffnung, weil er drei junge Menschen beschreibt, die Unvorstellbares erleben mussten und daran nicht zerbrechen.“ (Jörg Meyer, Neues Deutschland)

Official Trailer: https://vimeo.com/cloudmakingmachine/trailer
Website: www.cloudmakingmachine.de

Im Anschluss an das Film-Screening gibt es ein Q&A mit den Filmschaffenden und Protagonist*innen.

Eintritt ist frei. Um eine Soli-Spende wird gebeten.

Veranstaltet von Förderverein Offene Bildung Umwelt Kultur e.V.
in Zusammenarbeit mit den Filmmacher_innen.

Kommune-Solidarität-Selbstveränderung-Leben

Kommune-Solidarität-Selbstveränderung-Leben

14.10.17, 12:30 Uhr bis 15.10.17., 16:00 Uhr

Tagungswerk im Kubiz, Berlin Weißensee

 

Wir sind drei Kommunen, zwei aus Berlin und eine aus Brandenburg. In diesem Seminar wollen wir uns spielerisch folgenden Fragen nähern:

  • Was macht Kommune mit mir? Wie verändert mich das?
  • Eine Kasse – und das funktioniert?
  • Entscheidungen treffen im Konsens?
  • Geht im Kollektiv nix oder alles schief?
  • Gemeinschaft leben ohne Hierachie?
  • Die Kleinfamilie – Hort des letzten Glücks oder Beziehungssackgasse?
  • Was bedeutet eigentlich „politische“ Kommune?

Wir haben zwar keine fertigen Antworten, aber mittlerweile viele Erfahrungen im kommunitären Miteinander gesammelt und als drei Gruppen und viele Individuen verschiedene Ansätze. Das Seminar richten sich an Leute, die Anregungen für ihre eigene weitere Lebensgestaltung suchen und Lust haben, die Kommunen kennen zu lernen und sich mit alternativen Lebensformen auseinander setzen wollen.
Besonders freuen wir uns über Menschen mit konkretem und praktischem Kommune Interesse.
Anmeldung bitte frühzeitig an Kommune.Seminar@tagungswerk.de

Teilnahmebeitrag auf Spendenbasis
Für Übernachtungsmöglichkeit und Verpflegung wird gesorgt.

 

Neue Nachbarschaft pleite…

Baustelle vorm KuBiZSeit vielen Monaten hatte die Baustelle gegenüber dem KuBiZ die Nerven von Bewohner_innen, Projektler_innen und Besucher_innen mit Lärm und Dreck strapaziert. nach Wochen des Stillstands folgte dann seit zwei Wochen der Rückbau. Und nun der Abbau und Abzug. Zurück bleibt eine Ruine, wo früher ein funktionierender und für die Nachbarschaft wichtiger Supermarkt, schöne Bäume und mal ein Platz waren… Hier das aktuelle Ergebnis des „erfahrenen Bauträgers P&P AG“.
Am Porsche wurde seitens Bau- und Projektleitung nicht gespart, aber am Ende scheint das Geld nicht gereicht zu haben. Insolvenz.

Und nun eine Bauruine vor unserer Nase anstatt der versprochenen „Berlin – reich und sexy!“-Eigentumswohnungen. Einziehen wird hier wohl so schnell gar niemand mehr.

Stattdessen können die Handwerksfirmen und vermutlich noch mehr die zahlreichen Arbeiter_innen aus Nachbarländern ihrem Geld hinterher laufen. Das sie nun sogar das halbe Haus wider abgebaut haben, lässt da klare Schlüsse zu.

Taja, wer hier gekauft hat und von den Berichten über „wirtschaftliche Turbulenzen“ der P&P Gruppe seit 2014 nicht mitbekam, wird nun sicher dumm da stehen. Und unsere Wiese und die Bäume sind futsch… und dem Traum von der maximalen Kapitalausbeute gewichen.