Kommune-Solidarität-Selbstveränderung-Leben

Kommune-Solidarität-Selbstveränderung-Leben

14.10.17, 12:30 Uhr bis 15.10.17., 16:00 Uhr

Tagungswerk im Kubiz, Berlin Weißensee

 

Wir sind drei Kommunen, zwei aus Berlin und eine aus Brandenburg. In diesem Seminar wollen wir uns spielerisch folgenden Fragen nähern:

  • Was macht Kommune mit mir? Wie verändert mich das?
  • Eine Kasse – und das funktioniert?
  • Entscheidungen treffen im Konsens?
  • Geht im Kollektiv nix oder alles schief?
  • Gemeinschaft leben ohne Hierachie?
  • Die Kleinfamilie – Hort des letzten Glücks oder Beziehungssackgasse?
  • Was bedeutet eigentlich „politische“ Kommune?

Wir haben zwar keine fertigen Antworten, aber mittlerweile viele Erfahrungen im kommunitären Miteinander gesammelt und als drei Gruppen und viele Individuen verschiedene Ansätze. Das Seminar richten sich an Leute, die Anregungen für ihre eigene weitere Lebensgestaltung suchen und Lust haben, die Kommunen kennen zu lernen und sich mit alternativen Lebensformen auseinander setzen wollen.
Besonders freuen wir uns über Menschen mit konkretem und praktischem Kommune Interesse.
Anmeldung bitte frühzeitig an Kommune.Seminar@tagungswerk.de

Teilnahmebeitrag auf Spendenbasis
Für Übernachtungsmöglichkeit und Verpflegung wird gesorgt.

 

Neue Nachbarschaft pleite…

Baustelle vorm KuBiZSeit vielen Monaten hatte die Baustelle gegenüber dem KuBiZ die Nerven von Bewohner_innen, Projektler_innen und Besucher_innen mit Lärm und Dreck strapaziert. nach Wochen des Stillstands folgte dann seit zwei Wochen der Rückbau. Und nun der Abbau und Abzug. Zurück bleibt eine Ruine, wo früher ein funktionierender und für die Nachbarschaft wichtiger Supermarkt, schöne Bäume und mal ein Platz waren… Hier das aktuelle Ergebnis des „erfahrenen Bauträgers P&P AG“.
Am Porsche wurde seitens Bau- und Projektleitung nicht gespart, aber am Ende scheint das Geld nicht gereicht zu haben. Insolvenz.

Und nun eine Bauruine vor unserer Nase anstatt der versprochenen „Berlin – reich und sexy!“-Eigentumswohnungen. Einziehen wird hier wohl so schnell gar niemand mehr.

Stattdessen können die Handwerksfirmen und vermutlich noch mehr die zahlreichen Arbeiter_innen aus Nachbarländern ihrem Geld hinterher laufen. Das sie nun sogar das halbe Haus wider abgebaut haben, lässt da klare Schlüsse zu.

Taja, wer hier gekauft hat und von den Berichten über „wirtschaftliche Turbulenzen“ der P&P Gruppe seit 2014 nicht mitbekam, wird nun sicher dumm da stehen. Und unsere Wiese und die Bäume sind futsch… und dem Traum von der maximalen Kapitalausbeute gewichen.

Solarthermie Monitoring

Solarthermie Monitoring

Warmwasser ist eine wesentlicher Teil der Haustechnik und ein wesentlicher Energieverbraucher.

Bei der Nutzung von Warmwasser in der Küche und den Bädern des tagungswerk Gästehauses wird nicht nur Wasser über den direkten Konsum an Grundwasser (Berliner Leitungswasser) verbraucht sondern auch eine erhebliche Menge an Energie aufgewendet. Dies geschieht im tagungswerk wie im ganzen KuBiZ-Projekt vor allem durch die Nutzung von Gas. Aber auch Strom wird verbraucht vor allem von Pumpen die die Wasserkreisläufe am laufen erhalten. Um das 60° heiße Warmwasser im Haus zirkulieren zu lassen verwenden wir eine relativ kleine sogenannte “Hocheffizienzpumpe” aus der besten Energieeffizienzklasse (A). Auch bei der Nutzung von Gas und Strom entsteht ein (indirekter) Wasserfußabdruck.

Um die Warmwasserversorgung im ganzen Haus so effizient und umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, haben wir uns während des Umbaus und der Sanierung des Hauses für die Trennung von Heizung und Warmwasserversorgung entschieden. Dies ermöglicht in den Sommermonaten den großen Heizkessel (400 Liter Kesselinhalt) komplett abzuschalten und Warmwasser ausschließlich mit einer kleinen Gastherme zu erzeugen. Hier geht wesentlich weniger Prozesswärme verloren. Ergänzend haben wir ein Solarthermiesystem mit einer Größe von 36,5 m² Kollektorfläche auf dem Süd-Dach installiert. Mit Hilfe dieser Anlage können wir Sonnenenergie zur Wassererwärmung nutzbar machen. Im letzten Jahr konnten wir so ca. 8,7 MWh Sonnenenergie nutzen.

An sonnigen tagen im Frühjahr und Sommer decken wir den größten Teil der benötigten Energie zur Warmwasserversorgung aus Sonnenenergie. Trotzdem ist unser Anteil am Wasserfußabdruck der Warmwassernutzung nicht klein. In unserer Fußabdruckberechnung haben wir einen Schätzwert dafür angesetzt, da eine genaue Berechnung unsere Kapazitäten überstiegen hätte. Die positiven Effekte der Solarthermie-Anlage wurden berücksichtigt.

Um das Prinzip der solaren Warmwassererzeugung in der Bildungsarbeit nutzen zu können und auch für unsere Gäste sichtbar zu machen haben wir im Rahmen des Projekt “Water and sustainability” eine Erweiterung der Steuerungselektronik vorgenommen, die es nun auch erlaubt, die aktuellen Werte und das Anlagenschema im Internet (auf dieser Website) sichtbar zu machen. Zudem soll am Haupteingang, der derzeit renoviert wird nach Abschluss der Arbeiten noch eine digitale Anzeigentafel, die über den Solarthermie-Ertrag informiert, installiert werden. Die Vorbereitungen dafür wurden von uns bereits getroffen.

Hier das Ergebnis unserer Arbeit.

Unser Wasserfußabdruck

Unser Wasserfußabdruck

Preparations

At the beginning of the project, we found ourselves in the very difficult situation, that we could not find a ready-made water-footprint calculation-tool, that could be used for our organisation. The association Förderverein Offene Bildung Umwelt Kultur itself carries out a variety of different cultural and educational activities. But most of them are singular activities and a lot is supported by voluntary work and is implemented at different places. This led us to the conclusion, that it would be impossible to figure out the water-footprint for all this different activities. So we focused on one activity-field of the association: the running of the tagungswerk guest-house in the educational and cultural Centre KuBiZ in Berlin-Weißensee. We did that as well, because we think, that this facility has the by far biggest water-footprint of our associations activities and that the evaluation and improvement here would have the biggest total result.

The guest-house is 286 m² big, offers beds for a maximum of 27 people and has two conference rooms suitable for 25 to 30 persons each. The facility offers it’s visitors seven showers, six toilets, a kitchen with dishwasher and a washing machine.

The cleaning-process is mostly organized by our staff, but the meals are prepared by the visitors-groups themselves, which are mostly not of our organisations but renting the facilities for short term. Consequently, we could not include the food-production as well as the use of paper and other materials by the other groups in the water-footprint of the guest-house. We could only calculate the water-footprint of the guest-house related to the factors that we can control and change.

Our first attempt to do so, was to use the excel-sheet, which was developed from our partner-organisation Antartide. We got a total water-footprint of 661 m³ out of which 446 m³ was the direct water consumption allocated by the meters in the facility.

But we realized that the use of this calculator might be problematic for us: The calculation is very simplified and mainly includes food, direct water consumption, energy-usage and industrial goods. But in our case we are in some points out of the mainstream: 1. We already use a lot of renewable energy and we tried to make best choices here. 2. We are using a lot of cotton and we have to wash and clean a lot in the guest-house. 3. We have a high demand of energy e.g. for hot-water in the showers etc. 4. The most of the food-consumption is not allocable for us.

So we started to enhance the water-footprint calculation for the special need of our guest-house operation and finally got out a total water-footprint of 835m³.

bedding order

Use of cotton

The first step evolved out of a simple need: we had to replace a lot of our bedding wares, because they were depleted. During the partnership-project we already carried out, that the agricultural production is one of the most important factors in global water-crisis and that cotton-production is sometimes very problematic. We noticed, that most of our bedding-wares are made of cotton and that we have to think about this in order to make sustainable decisions in the purchasing-process of new bedding-products.

So we started a deeper research about our options and the water-footprint of the different products, that we could afford. We understood, that our choice would have a big influence on the water-footprint of our guest house. So we compared the different materials, products and producers and we made a deeper research on Life Cycle Assessments (LCA) and water-footprints of the different products.

In order to not only focus on the water-issue, we included the energy-usage during the production-process as well: CO2-emissions are strongly affecting the global warming process, which is additionally leading to water-problems.

Beside that, we had to take in account the quality and suitability of the materials and it’s prices. In the best-practice-chapter of this handbook, we describe this process and justify our decisions.

Finally we had a water-footprint of around 130m³ for around 40kg of new bedding-wares. This means an average of 3,25m³ water per kg of bedding-wares. But this number has to be interpreted.

102,2 m³ of the water-footprint is caused by the fibre “Cotton Made in Africa” which accounts for 7,2 kg of the whole material. Only 12,4 m³ are caused from conventional Cotton and 8,4 m³ from organic cotton (GOTS) with a material use of only 0,6 kg. The far biggest amount of material is 22,5 kg of the Tencel® fibre, which assigns with only 5,8 m³ water use. Only polyester has a better water-footprint.

But it is worth focusing on the details here: Cotton made in Africa (CmiA) is a label and an initiative of the “Aid by trade foundation” which was founded by Michael Otto, the head of the Otto group, the world’s largest mail-order company.

The aim of this initiative is to foster the use of cotton produced by small (mostly subsistence) farmers in several African countries. The CmiA-initiative made an Life Cycle Analysis (LCA) of their cotton-production and came to the conclusion that CmiA cotton farmers do “not use any artificial irrigation and practice rain fed agriculture exclusively. They use only a certain selection of pesticides, increased the use of natural fertilizers by building compost pits, and harvest by hand.” The LCA came to the conclusion, that CmiA has almost no blue-water and grey-water footprint (only 1% each) and that ”CmiA cotton emits up to 40% fewer greenhouse gas emissions per kilo of cotton fibre than conventional cotton”. By the way, most of the CmiA-farmers plant the cotton-crop in crop rotation with other fruits, which is protecting the soil.*

Our conclusion is, that this kind of cotton-production is very much more sustainable than the conventional cotton production and should be supported. Conventional cotton on the other side has a blue-water-footprint of around 5,4 m³ per kg and a grey-water footprint of 1,8m³ per kg. As this numbers show, this cotton is mostly produced with intensive farming methods and a high use of fertilizers and pesticides. We could see this negative examples during our partner-meeting in turkey as well. If the cotton comes from China, Pakistan, India and even the USA, it causes big problems there, because of serious water-scarcity in this regions.

The CmiA-initiative on the other hand is providing social, agricultural and economical support for the communities and the farmers with whom they work.

Besides, we decided to use mainly products that combine CmiA with the Tencel Fibre. Tencel has a lot of ecological advantaged and is very environmental-friendly compared with Cotton. Furthermore, it offers almost perfect moisture-treatment and a long durability.

Organic cotton (certified e.g. with the “GOTS”-label) can be an alternative to conventional cotton as well. The grey water footprint of organic cotton is much smaller than the one of conventional cotton and even 30% smaller than the already small footprint of CmiA cotton. But organic cotton still has a huge blue-water footprint. The biggest problem is, that there are no rules in the GOTS or other organic-label restrictions concerning the usage of water. On the other hand it is mostly impossible to get information about the exact origin of the fibre. Finally, it cannot be proved, whether the organic-cotton was produced sustainable regarding water-issues. A huge number of the organic cotton production takes place in Pakistan in areas with high water scarcity and with a very high demand of water.

Finally in our organic cotton water-footprint of only one pillow and one duvet – with together 2% of the total fibre we bought – accounted for 40% of the overall water-footprint of the total 40 pillows and duvets.

Concerning other bedding-wares and textiles used (like towels etc.), we did not make any major purchases in 2014. So we calculated the deterioration of our used products and took this in account. All this products are made of conventional cotton at this point. We will try to improve this in 2015. For the calculation of conventional cotton, we refer to a water-footprint of 13,1 m³ per kg of cotton.

In the future we will try to use more Viscose/Tencel or linen products. When we will use Cotton, we will try to use more CmiA-cotton-products.

Energy

The second big factor in the simplified calculation was the use of energy. As we said before, our electricity supplier is the Greenpeace Energy company. Greenpeace Energy’s electricity production is 91% from water-power plants and 9% from wind-energy. The hydro-power plants usually in the water-footprint-calculation have a high water-footprint, as it is mainly coming from big hydropower dams. But Greenpeace Energy only sells energy produced in flow-hydropower plants, that have a very much lower water-footprint. The average is 22 m³/GJ**. We calculated with a water-footprint of 1 m³/GJ, which is a high average number for the flow-power plants evaluated in the calculation on water-footprint.org. 9% of the electricity, that Greenpeace Energy sells, comes from wind-energy, that has almost no water-footprint. By the way, there is as well a photovoltaic power plant on the roof of KuBiZ that is producing solar-electricity. But the plant is connected and sold to the public grid.

Much more energy was spent for heating and hot water production. The heating system of KuBiZ is based on natural gas and solar energy.

It is difficult to get exact data, which water-footprint this energy-consumption has. Following the studies on water-footprint.org, we took the water-footprint of 0,11 m³/GJ in account. The number might be too high, because in the case of electricity a big amount of power gets lost in the grit, what is not happening in a local heating-system like ours. The efficiency of modern condensing gas boilers is very high and it has a very little loss of energy.

But we were calculating with the higher numbers, because there is as well a loss of energy inside the building delivering the hot water and heating energy to our guest-house.

Heating the rooms accounted for around 17 m³ and hot water-production with only 1m³ (approx. 1/3 was produced by a solar thermal system).

Finally, we as well the accounted the energy use of our internet-facilities. The partner Antartide did a research about it and we adapted it to our situation. We got to 2,1 m3 for the use of the guest-web-access and 1 m3 for our websites and email-accounts.

Paper and detergents

Paper production has a big water-footprint in the world. We used 20 kg of printing paper and 65 kg of toilet paper. But because only 1,25kg have been non-recycling-paper, the water-footprint was only 2,5 m³. There is not much improvement possible, because the biggest amount of this is recycling-toilet-paper.

Washing detergent might be a problem as well. But it is not that in our case. We only use ecological friendly detergent for washing and cleaning. Following studies of the Bundesumweltamt this has been only 0,6 m³. (And the electricity for washing is accounted in “energy”)

Direct use of water

The direct water-footprint of our guest-house contains the water consumption in the office and in the guest-house facilities. The office-consumption is only 6,7 m³ cold-water while the guest-house consumes together 440 m³ of cold and hot water. During the research we controlled the facilities, whether they are equipped with water-saving installations. All toilets had water-saving toilet flushes as well as all showers were equipped with water-saving shower heads. The sinks had single-lever mixer taps. The modern equipment of the guest-house offered already very good water-saving conditions. So the only thing that we made was to reduce the flow of the tabs by closing the valve under the sink to the optimum.

Conclusions and outlook

While working on this water-footprint for our organisation, we had to face a lot of difficulties, but finally reached our aim at least partially. At some points, a deeper research would be needed and there are a lot of consumer products of which we could not find detailed data. But in major fields, like the analysis of our textiles use and purchases, we got a punchy result, that provided us with guidelines for our further all day practice with textiles. Our next step will be to evaluate textiles made of Tencel. Especially the missing segmentation between the green, blue and grey water-footprint in this evaluations offers perspectives for development. Furthermore, there is a need to put the calculated virtual water-footprint in relation to the water-stress (or water scarcity) that it may produce in the country of origin. This would allow us to set priorities for the development of our indirect water-consumption.

waterfootprint tagungswerk 2014

We were surprised, that more than half of the water-footprint of the guest-house is coming from the direct water usage. But this result is obvious, because we did not take the food in account. This could be a next – but very difficult – step in the water-footprint assignment. As a first step on this way, we did an evaluation of the 9-day long European Erasmus+ Workshop that had been carried out in March 2015. The results are published on the projects website.

* www.cottonmadeinafrica.org/en/about-us/impact-measurement

** www.waterfootprint.org/?page=files/Water-energy

Spülmaschinentabs mit geringem Wasserfußabdruck (in Englisch)

The Dishwasher is our second important cleaning tool in the guest-house. All groups use the dishwasher to clean their dishes. The dishwasher has high load factor.

I. Dishwashing Detergent

There are several Tests of dishwasher detergents. Main difference is if the tabs contain Phosphate or not. There are several phosphate-Free products on the market. They are sold by discounters or in the ecostores. We made a selection of tested products from discounters and ecostores with their results and prices. We only used Phosphate-free products, because of their water-sensitiveness. In Germany phosphates are only banned in washing-detergents but not in dishwasher-detergents.

Comparison-Chart of phosphate-free dishwasher detergents

Discounter-wares

ProductPriceQualityTest-resultsConclusion
fit Grüne Kraft classic0,12€/tabeco-friendly, gentlytest “good” (2.1)*, best productSeems to be the best and secure choice. Should be compared with “Denkmit nature”
ORO OPM Grün0,10€/tabeco-friendly, but partly poor cleaningtest “good” (2.4)*, second bestSecond best choice.
Denkmit nature0,11€/tabeco-friendly, medium cleaning capabilities and additional salt-use neededtest “sufficient” (4.1)*Poor cleaning results.
Lidl / W5 All-in-One Dish-washing tabs phosphate-free0,07€/tabgood results, eco-friendlygood (2,4)**Cheap and effective product but from criticized Lidl-discounter.#
domol Geschirr-Reiniger-Tabs “ultra sensitive”0,08€/tabgood leaning results, eco-friendlygood ***Cheap good-product – but replaced by new product.#
Ecostore-Wares

ProductPriceQualityTest-resultsConclusion
Ecover tabs0,22€/tabeco-friendly but very poor cleaningtest “sufficient” (4.2)*, poor productthe best of the ecostore-products, but still poor. Is salt the problem?
Sodasan Öko tabs0,20€/tabvery poor washing results, eco-friendlytest “poor” (4.6)*
AlmaWin0,22€/tabvery poor washing-results, very eco-friendlytest “poor” (4.8)*
Sonett tabs0,23€/tabvery poor washing results, very eco-friendlytest “poor” (4.9)*

* in: Stiftung Warentest, Berlin, Heft 8/2010
** in: Guter Rat, Heft 3/2012
*** in: Testmagazin, Heft 10/2011 / Product replaced
# Test was made from a commercial testing-journal.

Choosing the best dishwasher

After a long research we decided to buy a dishwasher from the Company BEKO.

We choose the product “BEKO DFN 6632″. It is certified Energy-Class A+ with a consumption of 0,94kW/h energy and 10l water in the standard-program (“ECO”).

The next best A++-Product would safe only 0,02kWh with same water-consumption but a much higher price. A nearly similar Model was tested “good” from Stiftung Warentest. The newest Model with Stiftung Warentest “good”-rating is “BEKO DSN 6832 FX30″. It safes another 0,12kWh per washing-service while water-consumption is the same.

Using the right program

Comparing the Eco-program with other programs of the machine…

“Eco”: 171 Minutes, 10 l Water, 0,94 kWh Energy-Consumption
“Quick an clean”: 113 Minutes faster, 0,2l Water more, 0,38kWh more energy
“Intensive”: 28 Minutes faster, 6 l more Water, 0,32kWh more energy.

In practical tests with the machine we made the conclusion that the use of the program has to be adjusted to the group-size and it’s needs.

Large groups (more then 10 people): In daytime during the meals should use the program “Quick and clean”, otherwise they get a storage-problem with dirty plates. For overnight-service they can use as well “Eco” (with mainly glasses and cups) or “Intensive” (if the plates are dirty and a lot of them.

Small groups (up to 10 people)
: Should use the eco-program normally if the plates are not to dirty. Quick and clean is the best choice if they have less time between the dishes and need the plates and intensive if they turn on the dishwasher with hard and/or sticky food on the plates.

II. Improvement idea

Install a sign for the users!

Caution: We have a solar-thermal-water-system, that is providing 60° hot water through the warm-water-pipes. In case of strong sunshine this water will be delivered from solar-energy and with almost no energy-consumption. In this case the “Quick an Clean” program is a very good alternative, because it consumes nearly the same water, is much faster and the energy-consumption will not be almost the same because of the 60° water provided from the tubes.

The “Intensive”-program should only be used if the dishes a very dirty and the machine is very full and/or the dishes stand for a long period in the dishwasher.

Sprudel selbst machen statt Mineralwassertransport

Sprudel selbst machen statt Mineralwassertransport

Das Mineralwasser-Problem

Seit der Eröffnung unseres Tagungshauses sehen wir uns mit dem Problem konfrontiert, dass viele Gastgruppen gern Mineralwasser mit Kohlensäure konsumieren wollen.

Die meisten Gruppen reisen jedoch ohne Auto an und haben ein Transportproblem viele Getränkekisten ins Gästehaus zu transportieren. Zudem sind nur geringe Lagermöglichkeiten vorhanden und es gibt keinen Fahrstuhl um die Getränke bequem transportieren zu können. Oft bleiben nach der Abreise der Gruppe zahlreiche Wasserflaschen im Gästehaus stehen, die dann entsorgt oder zurückgebracht werden müssen.

In unserem Wasser-Lernpartnerschaftsprojekt erfuhren wir, das das Berliner Leitungswasser eine hervorragende Trinkwasserqualität aufweist und es keinen Grund gibt, dieses Wasser nicht zu konsumieren, zumal es direkt und bequem zu einem sehr sehr günstigen Preis verfügbar ist. Jedoch ist es nicht mit Kohlensäure versetzt.

Deshalb besorgten wir uns zunächst ein Wassersprudlergerät des Herstellers Soda Club für Haushalte. Jedoch traten nun zahlreiche Problem auf, die eine Nutzung des Systems schwierig und nicht zufriedenstellend machten:

  • Es werden spezielle teure Trinkwasserflaschen zum „Sprudeln“ benötigt
  • Es ist schwer, den hygienisch einwandfreien Zustand des Flaschen zu gewährleisten
  • Die CO2-Zylinder des Geräts reichen nur für eine geringe Menge Wasser (ca. 40l)
  • Der Preis für die CO2-Zylinder ist mit 7-8€ pro Stück relativ hoch.
  • Alle verfügbaren preisgünstigen Heim-Sprudler werden von der israelischen Firma „Sodastream“* angeboten. Diese sehen wir aufgrund ihrer umstrittenen Produktion in den besetzten palästinensischen Gebieten kritisch.

Die Alternativen

Für unsere Recherche nach einem alternativen System setzten wir folgende Kriterien an:

  • Keine Verwendung teurer Spezialzylinder und Flaschen von Monopolherstellern
  • Einfache Nutzung und hohe Produktionskapazität
  • Preisgünstig
  • Einfach in Wartung und sicher in Hygiene
  • Gute Produktionsbedingungen
  • Ein Wasserverbrauch von ca. 1500l/Jahr

AquaspenderUnsere Recherche ergab, das professionelle Systemanbieter ihre Geräte für die öffentliche Nutzung meist vermieten und einen Wartungs- und Pflegevertrag abschließen. Dieser schlägt meist mit monatlichen Kosten von 80-100€ zu Buche. Zudem werden aufwändige Kaufsystem angeboten, die meist weit über 1000€ kosten.

Doch nach einigen Recherchen stießen wir auf das sehr interessante System der süddeutschen Firma Aquatechnik Peter Röhl und Partner. Auf ihrer Internetseite bietet die Firma zwei ebenso einfache wie geniale und kostensparende Sprudler-Systeme an.

Die Vorteile

  • Das System arbeitet sowohl mit den Heimsprudler-CO2-Zylindern als auch mit gewerblich angebotenen und viel günstigeren CO2-Pfandflaschen
  • Mittels eines Eckventil-Adapters kann das System an normale Gewerbe-CO2-Pfandflaschen angeschlossen werden.
  • Für das System werden herkömmliche PVC-Mineralwasserflaschen benutzt
  • Das System ist sehr hygienisch, da das Wasser nicht in Kontakt mit dem Gerät kommt.
  • Die verwendeten Spezialdeckel für die Flaschen sind in der Spülmaschine reinigbar und können preisgünstig nachgekauft werden.

Auf http://storyofstuff.org ist ein kleiner informativer Film zum Mineralwasser-Problem zu finden.

Preiskalkulation für unsere Nutzung

Mineralwasser Kalkularion

Ökologische Folgen des Mineralwassertransports

Die ökologischen Kosten des Mineralwassertransports hängen zentral vom Konsumverhalten ab. Wichtig ist neben der Wahl des Herstellungsortes auch der Typ der Getränkeflasche.

Wer in Berlin Wasser der Marke „Spreequell“ oder „Bad Liebenwerda“ kauft, bekommt das Wasser aus dem südlichen Brandenburg (Bad Liebenwerda) geliefert. Die Kisten werden mit LKWs transportiert. Durchschnittlich wird dazu eine Strecke von 120 bis 150km zurückgelegt. Der Durchschnittsverbrauch an Mineralwasser pro Kopf in Deutschland lag 2013 bei 140,2 Litern. Mehrwegflaschen sind die umweltfreundlichste Variante der Getränkeverpackung (wie eine Studie des Umweltbundesamts belegt hat), denn sie benötigen für 1000 Liter Wasser nur 15 Kilogramm Material im Vergleich zu 35 Kilogramm für ein Einweg-Flasche und spart zudem 40% Kohlenstoffdioxid (CO2) ein. Auch der Wasserverbrauch liegt nach einer Studie** des Gerolsteiner-Konzerns bei PET-Mehrweg-Flaschen bei nur 1/3 dessen von Mehrweg-Glasflaschen.

Mineralwasser TransportPro Berliner Konsumenten des Bad Liebenwerdaer Mineralwassers werden somit durchschnittlich 3,43 kg CO² Ausstoß durch den Transport des Wasser zum Supermarkt produziert. Wird das Wasser nun noch per PKW vom Supermarkt zum Wohnort transportiert muss dies ebenfalls einbezogen werden. Bei etwa 120g/km CO2-Ausstoß des privaten PKW kann sich der CO-Ausstoß des Gesamttransports schnell fast verdreifachen. Wird Wasser in Glasflaschen gekauft, verdoppeln sich die CO² Emissionen für den Hersteller-Transport ungefähr. Wer dann noch z.B. zum in Bioläden verkauften „St. Leonhards Wasser“ aus dem Chiemgau greift, steigert den Transportweg und die Emissionen nochmal um den Faktor 4,5. Damit liegen die Gesamt-Emissionen des Transports 9-mal so hoch wie beim Spreequell-Wasser.transport

Eine Schweizer Studie, die 2006 die Umweltauswirkungen von Leitungswasser mit verschiedenen Mineralwassern verglich kam zu dem Ergebnis, das ab einem Liter durchschnittlichem Tageskonsum die Gesamt-Umweltbelastungen und auch die Kosten geringer sind bei der Verwendung von Leitungswasser. Die Treibhausgasemissionen des Leitungswasser lagen bei nur 20% gegenüber Mineralwasser.***

* Infos zur Kritik an Sodastream: www.theverge.com
** Quelle: „Ökobilanz für die leichte PET-Mehrwegflasche“, Prognos&IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH, 03/1999
*** siehe gwa 3/2006: „Vergleich der Umweltbelastungen von Hahnenwasser und Mineralwasser“
** see: gwa, 3/2006: „Vergleich der Umweltbelastungen von Hahnenwasser und Mineralwasser“ on www.infrawatt.ch

Das ökologische Bett

Die Recherchen im Rahmen des Lernpartnerschaftsprojekts haben ergeben, dass die globale Landwirtschaft einen sehr wesentlichen Beitrag zur Übernutzung und Verschmutzung des Trinkwassers hat. Einen ganz wesentlichen Anteil daran hat die Produktion von Baumwolle, die zudem oft in Regionen mit großer Wasserknappheit angebaut wird. Die Verwendung von tierischen Produkten wie Daunen stellt für uns ebenfalls ein großes Problem dar. Zum einen weil auch die Produktion von tierischen Produkten eine große Belastung des Wassers darstellt, aber auch weil die Probleme der Tierhaltung unübersehbar sind und wir hier ein Zeichen gegen die Verwendung tierischer Produkte setzen wollen.

Die auf dem Markt am weitesten Verbreitete Alternative sind Produkte aus Polyester (Kunststoff). Doch auch die Verwendung von Polyester bringt zahlreiche Probleme mit sich. Zum einen basieren die Produkte auf dem Rohstoff Erdöl, zum anderen ist der Herstellungsprozess sehr energieaufwändig und auch zur Energieproduktion werden erhebliche Wasserressourcen verbraucht sowie viel klimaschädliches CO2 imitiert. Außerdem ist Polyester aufgrund der nicht optimalen Eigenschaften beim Feuchtigkeitstransport für Bettwaren kein optimales Produkt. Einige Hersteller sind jedoch bereits auf die Verwendung von Recyling-Polyester (meist aus PET-Flaschen gewonnen) umgestiegen, was zumindest die Umwelteigenschaften deutlich verbessert.

Materialien ökologische Textilien

 

Logo tencel

GOTS logo

Viscose-Fasern stellen ein interessantes Alternativprodukt dar. Viskose hat sehr gute Eigenschaften im Feuchtigkeitstransport und ist daher gut geeignet für Bettwaren. Zudem gibt es moderne Produktionsweisen, die in Österreich bereits in großindustrieller Anwendung sind, die sehr positive Umwelteigenschaften aufweisen. Hier konnte der Wasser- wie auch der Energieverbrauch sehr stark minimiert werden . Die Fasern werden unter dem Namen “Tencel” vertrieben und zunehmend in Bettwaren verarbeitet. Eine aktuelle Lebenszyklus-Umweltstudie hat gezeigt, dass das österreichische Tencel-Produkt besonders Umweltfreundlich ist und sogar positive Klimaeffekte aufweist. Auch der Wasserverbrauch ist bei diesem Produkt absolut minimiert worden, weshalb wir dieses Material als derzeit optimales Bettwarenmaterial einschätzen. Das Produkt wird aber derzeit meist mit Baumwolle in Kombination angeboten. Deshalb verglichen wir unterschiedliche Arten der Baumwollproduktion und ihre Auswirkungen auf den Wasserverbrauch und die Ökosysteme in den Produktionsländern. Die kleinbäuerliche Produktion von Baumwolle insbesondere nach ökologischen Standards weist dabei die beste Umwelt- und auch Wasserbilanz auf. Doch auch konventionelle Kleinbauern setzen meist nur wenig Pestizide ein und bewässern die Pflanzen meist nicht künstlich sondern nur mit Regenwasser.

CmiA_LogoBei unserer Recherche stießen wir auf das Projekt “Cotton made in Africa” der “Aid by Trade-Foundation”, welches von der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und zahlreichen Unternehmen aus der Textilbranche aufgebaut wurde. Cotton made in Africa garantiert eine kleinbäuerliche Produktion der Baumwolle in afrikanischen Ländern. Über 270.000 afrikanische Kleinbauern nehmen an dem Projekt teil und profitieren auch von sozialen und Bildungsprojekten sowie den Mindeststandards der Initiative. Die Kriterien des Fairen Handels oder des kontrolliert ökologischen Anbaus werden jedoch nicht erreicht. Ökologisch produzierte Baumwolle garantiert hingegen allein keine kleinbäuerliche Produktion und ebenso keine Einhaltung von Fairhandelskriterien. Hier steht die Einhaltung der ökologischen Anbaustandards im Mittelpunkt.

Unser Fazit: Optimal wäre aus unserer Sicht von Kleinbauern produzierte Öko-Baumwolle aus fairem Handel*.

Leider erwies sich der so ermittelte optimale Produktstandart auf dem Markt als nicht mit vertretbarem Aufwand und Kosten verfügbar. In einer Marktanalyse von Produkten mit einem Preis von bis zu 100€ pro Stück kamen wir zur folgenden Tabelle, die ausgewählte Produkte in ihren Eigenschaften vergleicht und bewertet.**

ökologische bettewaren Vergleich

Aufgrund der Tabelle entschieden wir uns für die Produkte:

  • Badenia “Trendline Steppbett Tencel”
  • f.a.n. “Cotton made in Africa Tencel”
  • Badenia “Irisette Tencel”

Die Endproduktion der Bettdecken und Kissen findet bei diesen Produkten in Deutschland statt.

* Das Produkt “Cotona” des Ökoversands allnatura verwendet Öko-Baumwolle aus fairem Handel, liegt jedoch im Preis deutlich über den von uns anvisierten maximal 100€ zudem wird 100% Baumwolle verwendet, was wir nicht als optimalen Materialmix ansehen, denn auch ökologisch produzierte Baumwolle stellt oft eine Belastung für den Wasserhaushalt dar, zumal die künstliche Bewässerung nach Öko-Kriterien (kbA) keine Standards einfordert. Außerdem weist allnatura nicht die Herkunft der Baumwolle aus.

** Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder “Objektivität” sondern ist als Zwischenergebnis unseres Lernpartnerschaftsprojekts zu verstehen. Es handelt sich nicht um “Warentests” wie z.B. mit großem Aufwand von der Stiftung Warentest hergestellt.

Direkter Wasserverbrauch im tagungswerk und Energie-Wasserfußabdruck

Die folgende Tabelle zeigt den aktuellen direkten Wasserverbrauch des tagungswerk Gästehauses im Vergleich der letzten drei Jahre sowie den Wasserfußabdruck unseres Energieverbrauchs.
Wasserverbrauch des Tagungswerks
Unser Büro ist in den Zahlen nicht eingerechnet, da es gemeinsam mit einem anderen Verein genutzt wird und hier eine weitere Recherche notwendig ist.