Ökologie

Ökologische Haustechnik und Sanierung

Unser Seminarhaus verfügt über moderne energiesparende Techniken. So sorgt eine große Solarthermieanlage (Klick um zum Anlagenschema mit aktuellen Anlagenwerten zu kommen!) das ganze Jahr über für warmes Wasser aus Sonnenenergie – sofern die Sonne scheint. Zudem versorgt die hauseigene Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 11kW, die in Kooperation mit der Stiftung FreiRäume auf dem Dach des KuBiZ errichtet wurde, für ökologischen Strom im Haus.

Während der Renovierung des Hauses haben wir versucht so viel alte Bausubstanz wie möglich zu erhalten. So wurden z.B. die mehr als 100 Jahre alten Parkettböden mit ökologischen Hartwachsöl behandelt und die Altbaufenster mit Dichtungen an moderne Wärmedämmungs-Standarts angepasst. Zur Dämmung der Zwischendecken wurde der ökologische Dämmstoff Isoflock eingesetzt.

Ökologische Versorgung

Unser Ziel ist es, das Seminar- und Gästehaus möglichst ökologisch und nachhaltig zu entwickeln. Dabei legen wir großen Wert auf möglichst lokale Lieferanten, faire Arbeitsbedingungen und ökologische Produktionsstandards.

Deshalb bieten wir auch Seminargruppen die Möglichkeit an, sich von Öko-Bäckereien der Region zu günstigen Konditionen beliefern zu lassen. Zudem können wir auch eine ökologische und fair gehandelte Lebensmittel- und/oder Getränkebestellung für unsere Gäste organisieren.

Putz- und Waschmittel wie auch Toilettenpapier sind bei uns grundsätzlich ökologisch.

Projekt Wasser- und Nachhaltigkeit

Der Förderverein Offene Bildung Umwelt Kultur e.V. als Betreiber des tagungswerk beteiligt sich seit 2013 an einem europäischen Partnerschaftsprojekt zum Thema “Wassernutzung und Nachhaltigkeit” (weitere Infos). Im Rahmen dieses Projekt haben wir uns das Ziel gesetzt unseren direkten und indirekten Wasserverbrauch zu optimieren und Lernmethoden zu entwickeln und optimieren, die sich mit dem Themenfeld befassen.

Erste konkrete Ergebnisse aus dem Projekt:

  • Anschaffung neuer ökologisch verträglicher Bettdecken und Kopfkissen: Die Recherchen im Rahmen des Lernpartnerschaftsprojekts ergaben das sowohl tierische Produkte (Daunen) als Baumwollprodukte sowie Produkte aus Polyester (Kunststoff) ökologisch problematisch sind. Bei unserer weiteren Recherche stießen wir auf Viskose als Alternativprodukt. Es hat sehr gute Eigenschaften im Feuchtigkeitstransport und ist daher gut geeignet für Bettwaren. Zudem gibt es moderne Produktionsweisen, die in Österreich bereits in großindustrieller Anwendung sind, die sehr positive Umwelteigenschaften aufweisen. Das Produkt wird aber derzeit meist mit Baumwolle in Kombination angeboten. Deshalb verglichen wir unterschiedliche Arten der Baumwollproduktion und ihre Auswirkungen auf den Wasserverbrauch und die Ökosysteme in den Produktionsländern. Dabei kamen wir zu dem Ergebnis, das Baumwolle aus kleinbäuerlicher ökologischer Produktion und fairem Handel die beste Variante darstellt und die Umweltauswirkungen dieser Produktionsweise vergleichsweise gering sind.Nach einer Marktrecherche und dem Vergleich der Produkte und ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten entschieden wir uns für Produkte der deutschen Hersteller Badenia (Trendline und Irisette Tencel) und f.a.n. (Cotton made in Africa Tencel)
  • Anschaffung eines Geräts zum “Aufsprudeln” von Leitungswasser in PET-Flaschen
  • Optimierung der Auswahl und des Einsatzes von Reinigungs- und Waschmitteln
  • Solarthermiemonitoring: Hier finden sie die aktuellen Werte unserer Solarthermieanlage.